ESD-Schäden auf dem Vormarsch

Die Schäden durch Überspannung (ESD) nehmen heutzutage drastisch zu.

Wie kommt es überhaupt zur Überspannung?
Sie entsteht meist durch Laufen, kann aber bereits durch Sitzen auf bestimmten Stühlen hervorgerufen werden – meist durch Reibung. Dabei können Spannungen bis zu etlichen 1000 Volt entstehen.
Eine Faustregel: Wenn man die Entladung spürt, hatte sie ca. 2000 Volt. Wenn man sie hört, etwa 3000-5000 Volt. Und wenn man den Spannungsblitz sieht, ca. 10000 Volt.

Dass dabei Schäden an Mensch und Maschine vorprogrammiert sind, ist fast zu erwarten.
Aber: Früher gab es ja auch Überspannungen – trotzdem viel weniger Schäden?
Das hängt vor allem mit 2 Faktoren zusammen. Zum einen werden elektronische Bauteile inzwischen in fast jedem Gerät eingesetzt – vom Toaster bis zum Fernseher, aber natürlich auch in der Industrie, der Logistik und im Büro.
Der zweite, noch wichtigere Grund: Bis Ende der 90er Jahre hatten Computer-Chips einen eingebauten ESD-Schutz, der mit Spannungen bis ca. 1000 Volt fertig wurde. Dann wurden die Chips immer kleiner und man verzichtete auf den Schutz – in Folge fallen die Bauteile heute bereits bei 50, z.T. sogar schon bei 25 Volt aus.

Was kann man tun gegen ESD?
Es gibt eine Reihe von Maßnahmen und Produkten gegen ESD. Am effektivsten wird von Fachleuten meist eine ESD-Bodenmatte angesehen, die unabhängig vom Schuhwerk gegen unkontrollierte Entladungen schützt.

Weitere Infos: www.esd-antistatik-profi.com, Artikel ESD-Gefährungspotential
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